RADar! für Kommunen

Mit RADar! steht erstmals allen Kommunen eine einheitliche und kostengünstige Meldeplattform zur Verfügung – und das seit 2014 weltweit! Beteiligen sich Kommunen an der Klima-Bündnis-Kampagne STADTRADELN, ist die Nutzung während des 21-tägigen Kampagnenzeitraums sogar kostenfrei!

Bürgerbeteiligung dank RADar!

Kommunen können ihre Bevölkerung einladen, infrastrukturelle Verbesserungsmaßnahmen aktiv vorzuschlagen. Zudem können sie (mindestens) ergänzend zur eigenen Straßenüberprüfung RADar! zur verbesserten Schwerpunktsetzung als Straßenbaulastträger einsetzen. Die Kontrolle der Radinfrastruktur wird somit (in Teilen) in die Hände der Radelnden gelegt, die tagtäglich die Infrastruktur nutzen, sich daher bestens mit der Materie auskennen und genau wissen, wo der „Schuh drückt“.

Nutzen Sie als Kommune die „Schwarmintelligenz“ Ihrer radelnden Bevölkerung zum Vorteil aller!

Kommunikation leichtgemacht!

Kommunen können alle Meldungen einsehen, bearbeiten und ggf. mit Bürger*innen in Kontakt treten, die eine Meldung getätigt haben. Die lokale Koordination kann bei Bedarf zu einer Meldung nachfragen oder der meldenden Person ein einfaches Dankeschön übermitteln. Da Meldungen ausschließlich registrierte Nutzende abgeben können, sind diese nicht anonym. „Scherz-Meldungen“ sollten daher nahezu ausgeschlossen sein.

Wird eine Meldung abgegeben, erhält die zuständige Kommune automatisch eine E-Mail-Benachrichtigung, der/die Meldende eine Bestätigung darüber. Die meldende Person wird stets auf dem Laufenden gehalten, was mit der abgegebenen Meldung passiert: Wann immer der Bearbeitungsstatus geändert wird (z. B. auf „in Bearbeitung“ gesetzt), sendet RADar! automatisch einen entsprechenden Hinweis an den/die Meldende.

Überdies können Kommunen selbst Meldungen anlegen, um RADar! als Informationsportal für (geplante) Maßnahmen im Radverkehr auszuschöpfen und ihrer Bevölkerung mitzuteilen, was in Sachen nachhaltiger Mobilität geschieht.

Ist gewünscht, dass über einen bestimmten Meldungsgrund automatisch die dafür zuständige Stelle Ihrer Kommune informiert wird?
Mit RADar! ist das kein Problem! Eine Übersicht der wichtigsten Funktionen finden Sie weiter unten.

Freie Auswahl für Kommunen!

Kommunen können selbst entscheiden, wie lange der Meldezeitraum, in dem Meldungen von Radelnden abgegeben werden können, sein soll.

Ob in den Sommermonaten oder ganzjährig, je nach Kapazität ist der Meldezeitraum anpassbar. Im ersten RADar!-Jahr kann z. B. über einen kürzeren Zeitraum „angetestet“ werden, wie RADar! von den Radelnden angenommen wird und wie die Meldungsverwaltung etc. funktioniert. Im Jahr darauf kann es dann in die Vollen gehen und die Meldeplattform ggf. über das ganze Jahr der Bevölkerung angeboten werden.

Die wichtigsten Funktionen im Überblick

Art der Meldungen

frei einstellbar, welche Meldungen die Radelnden abgeben können und sollen

„positive“ Meldungen möglich

der Like-Button beim RADar! – um Kommune und anderen anzuzeigen, dass man sich als Radler*in hier gut aufgehoben fühlt und mehr davon sehen möchte: ein Lob für die Kommune kann ausgesprochen werden und auch andere Kommunen können für die eigene Planung schauen, was wo und wie gut von den Radelnden aufgenommen wird

Sichtbarkeit der Meldungen

frei wählbar, welche Meldungen/Pins anhand ihrer Bearbeitungsstatus (siehe Pins rechts) öffentlich einsehbar sind

neutrale Meldungen

all jene Meldungen, die de facto nicht umzusetzen sind, können mit einem neutralen weißen Pin markiert werden

Priorisierung von Meldungen

durch Zähler für Dringlichkeit (nur möglich, wenn Meldungen öffentlich einsehbar sind): Radelnde können bereits abgegebene Meldungen bestätigen, wenn auch sie auf dasselbe Problem hinweisen möchten

Kommentierung von Meldungen

für jede Meldung kann vonseiten der Kommune ein öffentlich einsehbarer Kommentar verfasst werden (nur sichtbar, wenn auch Meldungen als solche öffentlich einsehbar sind), z. B. mit einer Begründung, warum diese Meldung nicht angegangen werden kann

Zusammenlegung mehrerer Meldungen

die für ein und dasselbe Problem am selben Standort abgegeben wurden

Meldungsmanagement

über eine „Historie“ bzw. den Bearbeitungsverlauf einer Meldung ist nachvollziehbar, was mit der Meldung wann geschehen ist: Wann wurde wer informiert, wann der Status auf „in Bearbeitung“ gesetzt etc.

Zuordnung von Zuständigkeiten

Meldungen können direkt an die letztlich auszuführende Stelle weitergeleitet oder vorab Zuständigkeiten zugeteilt werden, sodass die in der Kommune verantwortlichen Personen eine E-Mail-Benachrichtigung erhalten, sobald eine Meldung für den Zuständigkeitsbereich abgegeben wurde

Zeitliche Kategorisierung von Meldungen

in kurz-, mittel- und langfristig, denn die Meldung von Scherben auf dem Radweg lässt sich schneller beheben als einen Gefahrenschwerpunkt einer Hauptkreuzung zu entschärfen

unterschiedliche Benutzerprofile

die Koordination in der Kommune kann selbständig neue Nutzende mit verschiedenen Zugriffs- bzw. Bearbeitungsrechten anlegen

Automatische E-Mail(-Vorlagen)

die vom System an die Radelnden verschickt werden, wenn Meldung abgegeben oder deren Bearbeitungsstatus geändert wird, sind textlich anpassbar und können mit eigener Signatur ergänzt werden

Filterfunktion

um punktgenau nach verschiedenen Kriterien Meldungen zu sortieren

Exportfunktion

der Meldungen in Excel-Format

Bitte beachten:

Wenn sich Ihre Kommune entschieden hat RADar! anzubieten, so sollten Sie die Meldungen Ihrer Radelnden ernst nehmen und möglichst zeitnah darauf reagieren bzw. die Meldungen abarbeiten. Planen Sie demnach entsprechende Ressourcen ein! Ansonsten laufen Sie Gefahr genau das Gegenteil vom eigentlichen Sinn und Zweck der Meldeplattform zu erreichen: Die Radelnden fühlen sich nicht gehört und es kommt Frustration auf, wenn der Eindruck entsteht, dass nichts mit den Meldungen geschieht und die Bemühungen der Radelnden vermeintlich vergebens waren.